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24 Verbraucher-Insights rund um Weihnachten und Kaufverhalten

Es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Für den Handel und Marken bedeutet das Hochsaison. Die ersten weihnachtlichen Produkte finden sich schon seit einigen Monaten im Handel, Adventskalender wurden 2025 teilweise früh gekauft, um Stress zu vermeiden oder das gewünschte Produkt auch sicher zu bekommen.

Passend zu den 24 Türchen hat Numerator Ende November 2025 über 1.000 Einkaufenden in Deutschland 24 Fragen rund um das Thema Weihnachten gestellt. Alle Teilnehmenden hatten ihre Lebensmitteleinkäufe zwischen dem 01.10.2025 und dem 26.11.2025 im Numerator Umfrage-Panel geteilt. In der Stichprobe wurde eine Gleichverteilung nach Geschlecht und den Generationen Gen Z, Millennials, Gen X und Baby Bommers sicher gestellt. 

Die Antworten geben Aufschluss über beliebte Produkte sowie Traditionen und Einflüsse auf den Weihnachtseinkauf 2025.

Key Findings: 24 Insights rund um die Weihnachtszeit 

  1. Start der Weihnachtszeit: Für die meisten beginnt Weihnachten mit dem ersten Advent, bei Gen Z hingegen eher mit dem 1. Dezember als mit Produkten im Regal.
  2. Wunschzettel: Ganz oben stehen Gutscheine, Elektronik und Fashion; Gen Z wünscht sich besonders häufig Technik und Kleidung, ältere Generationen eher Selbstgemachtes oder „gar nichts“.
  3. Weihnachtsprodukte: Lebkuchen, Plätzchen, Schokolade und Heißgetränke sind die zentralen Stimmungsbringer.
  4. Einkaufsfavoriten: Im Warenkorb liegen vor allem Lebkuchen, Spekulatius, Schokofiguren und Marzipan; traditionelle Klassiker sind bei älteren Zielgruppen am beliebtesten.
  5. Nikolausbrauch: Etwa die Hälfte befüllt Nikolausstiefel für andere, während rund ein Drittel den Brauch nicht (mehr) praktiziert; Boomer sind die engagiertesten „Nikolaus-Vertreter“.
  6. Nikolaus-Inhalt: In den Stiefeln dominieren Schokolade, Süßigkeiten und Obst, ergänzt um Nüsse, Spielwaren, kleine Accessoires sowie punktuell Beauty- und Geldgeschenke.
  7. Backbereitschaft: Die Mehrheit backt zu Weihnachten, vor allem Frauen und Eltern; knapp ein Fünftel plant in diesem Jahr kein weihnachtliches Backen.
  8. Aus der Weihnachtsbäckerei: Klarer Spitzenreiter sind Plätzchen und Kekse, gefolgt von Kuchen/Torten; Lebkuchen, herzhaftes Gebäck und selbst gebackener Christstollen bleiben Nischen.
  9. Schokoladenpreise: Hohe Schokoladenpreise werden klar wahrgenommen und führen dazu, dass viele weniger Schokolade und insgesamt weniger Süßes kaufen oder häufiger selbst machen.
  10. Geschenke-Kanäle: Geschenke werden primär online gekauft, häufig kombiniert mit stationärem Handel.
  11. Stressfaktor Einkauf: Rund zwei Drittel empfinden den Weihnachtseinkauf als stressig, getrieben von vollen Geschäften, hohen Preisen, Zeitdruck und schwierigen Geschenkideen.
  12. Weihnachtswerbung: Erst ein Viertel hat vor Dezember eine Weihnachtskampagne positiv wahrgenommen; am stärksten im Gedächtnis bleiben TV, Social Media und In-Store-Werbung.
  13. Timing der Geschenke: Etwa die Hälfte hat die Geschenke bereits bis zum zweiten Advent organisiert.
  14. Anzahl der Beschenkten: Jede:r Zweite beschenkt zwei bis vier Personen, etwa jede:r Dritte sogar sechs oder mehr; Frauen haben deutlich längere Geschenklisten als Männer.
  15. Wer wird beschenkt?: Im Fokus stehen Kinder, Partner:in, Eltern und weitere Verwandte; Haustiere und Self Gifting zeigen sich als Trends jenseits des klassischen Kreises.
  16. Was wird verschenkt?: Am häufigsten werden Gutscheine, Unterhaltung (Spiele/Bücher) sowie Kleidung und Accessoires gekauft, ergänzt um Beauty, Elektronik, Schmuck und Selbstgemachtes oder Erlebnisse.
  17. Geschenkbudget: Die meisten planen ein ähnliches Ausgabenniveau, während ein großer Teil höhere Budgets einplant; Gen Z ist die ausgabefreudigste Generation, Boomer halten eher zurück.
  18. Einkäufe jenseits der Geschenke: Neben Präsenten werden vor allem Lebensmittel, Süßwaren, Getränke und Deko gekauft; Kleidung und Partyartikel sind vor allem bei jüngeren Zielgruppen relevant.
  19. Kaufverhalten nach Kategorien: Über alle Kategorien hinweg rücken Rabatte und Eigenmarken in den Vordergrund, besonders bei Lebensmitteln und Süßwaren, während Deko und Partyartikel am stärksten eingespart werden.
  20. Wintergetränke: Kakao ist das beliebteste Wintergetränk, dicht gefolgt von Glühwein; Frauen und jüngere Zielgruppen greifen stärker zu süßen und saisonalen Heißgetränken, Ältere eher zu Glühwein, Wein und Bier.
  21. Glühweintassen & Pfand: Die Mehrheit gibt die Tasse zurück, doch ein relevanter Teil nimmt sie bewusst mit; Pfandbeträge ab etwa 2–3 Euro erhöhen klar die Rückgabe, eine hartnäckige Souvenir-Gruppe bräuchte 5 Euro und mehr.
  22. Weihnachtsdeko: Lichterketten und Kerzen dominieren, künstliche Bäume sind häufiger als echte; Millennials setzen stärker auf echte Bäume, Gen X auf Kunstbäume, Gen Z dekoriert am seltensten.
  23. Weihnachtsessen: Festliches Menü und Kartoffelsalat mit Würstchen bleiben die Klassiker, während Raclette vor allem bei Millennials und Gen X den modernen Standard setzt; junge Zielgruppen experimentieren eher mit Pasta, Fingerfood und Veggie.
  24. Feiertagsgestaltung: Weihnachten bleibt klar familienzentriert, ergänzt um Kochen, Dekorieren und Geschenke; Friendsmas, ruhige Zweierfeiern und Reisen gewinnen an Bedeutung, besonders bei jüngeren und männlichen Befragten.

2. Wunschzettel 2025: Gutscheine, Elektronik oder Fashion begehrt

Gutscheine oder Geschenkkarten stehen 2025 mit 27,4% ganz oben auf den Wunschzetteln. Jede:r Fünfte wünscht sich Elektronik (19,6%) und auch Kleidung oder Accessoires stehen mit 17,7% hoch im Kurs.
Männer wünschen sich deutlich häufiger Elektronik, während Frauen doppelt so oft Schmuck auf die Liste setzen.

Auf Rang vier folgt „kein Weihnachtswunsch“ mit 14,4%.
Zum Fest der Liebe zählt für viele die persönliche Note. Rund 14% würden sich über Erlebnisgeschenke oder etwas Selbstgemachtes freuen.

Am seltensten wünschen sich die Befragten Lebensmittel, Getränke oder Pflanzen und Blumen.

Generationen im Vergleich: Das steht auf den Wunschzetteln

Visualisierung der Top 4 Weihnachtswünsche nach Generation. Gen Z wünscht sich vor allem Gutscheine, Fashion und Elektronik, Millennials bevorzugen Gutscheine und Elektronik, Gen X setzt auf Gutscheine und nennt häufiger „nichts“, Baby Boomer wünschen sich vor allem Gutscheine und Erlebnisgeschenke.

Die Gen Z unterscheidet sich klar von älteren Generationen. Sie wünscht sich deutlich häufiger Elektronik, Kleidung und Accessoires sowie Haushaltsgeräte oder Möbel. Immaterielle Wünsche spielen bei ihr dagegen eine geringere Rolle.

Die Beliebtheit von Büchern, Spielen und Unterhaltung nimmt mit steigendem Alter spürbar ab. Ältere Generationen geben häufiger an, keinen Weihnachtswunsch zu haben. Baby Boomer freuen sich am ehesten über etwas Selbstgemachtes (16,5%).

3. Gebäck, Getränk und Naschereien stimmen viele auf Weihnachten ein

Fragt man nach Produkten, die typischerweise zur Weihnachtszeit gehören, haben klassische Weihnachtsprodukte die Nase vorn. Für drei von vier Befragten gehören Lebkuchen oder Plätzchen zu Weihnachten. Auch Heißgetränke wie Glühwein oder Kakao spielen für die Mehrheit eine bedeutende Rolle (57,6%). Den dritten Platz teilen sich Schokolade oder Pralinen und andere Süßwaren mit jeweils 40,3%.

Im Altersvergleich fällt die besonders hohe Beliebtheit von Weihnachtsgebäck und Feinkost oder Delikatessen bei den Baby Boomern auf. Weihnachtsgebäck gehört für Frauen deutlich häufiger zu Weihnachten als für Männer.

4. Lieblinge für den weihnachtlichen Einkauf

Auf den weihnachtlichen Einkaufslisten stehen in diesem Jahr am häufigsten Lebkuchen und Spekulatius (je etwa 52%). Auch beliebt sind Schoko-Weihnachtsfiguren (39,8%) oder Marzipan (38,1%). Rund ein Drittel greift zudem zu Christstollen oder Dominosteinen.

Weihnachtsklassiker sind vor allem bei älteren Generationen beliebt

Zwar erfreuen sich Spekulatius und Lebkuchen auch bei der Gen Z  der größten Beliebtheit,  die jüngste befragte Generation zeigt sich bei den Klassikern jedoch weniger begeistert als ältere Generationen. Baby Boomer greifen dagegen überdurchschnittlich häufig zu Christstollen oder Marzipan. Millennials und die Gen Z greifen am häufigsten zu internationalen Weihnachtsspezialitäten. Schokoladige Weihnachtsfiguren werden häufiger von Frauen und Millennials gekauft als von Männern und älteren Generationen.

5. Jede:r Zweite befüllt in diesem Jahr Nikolausstiefel für andere, jede:r Dritte verzichtet auf den Brauch

Frauen übernehmen die Überraschung für andere häufiger als Männer (57,4% gegenüber 43,5%). Die Gen Z stellt eher selbst einen Stiefel oder einen Schuh vor die Tür, statt sie für andere zu befüllen. Sie sind zudem die größte Gruppe, die der Nikolaus-Tradition den Rücken kehrt (47,7%). Baby Boomer übernehmen gerne den Nikolaus-Job, erwarten jedoch am seltensten eine Überraschung am 6. Dezember.

6. Das steckt 2025 in den Nikolausstiefeln

Diejenigen, die in diesem Jahr eine Nikolaus-Überraschung vorbereiten, greifen am häufigsten zu Schokolade (64,2%) oder anderen Süßigkeiten (50,2%). Mit etwas Abstand folgt Obst auf Rang drei der Nikolausgeschenke (39,4%).
Rund ein Drittel versteckt auch gerne Nüsse oder kleine Spielwaren. Etwa jede:r Vierte legt kleine Accessoires wie Socken oder Handschuhe in den Stiefel. Auf den weiteren Plätzen landen Gutscheine oder Geldgeschenke (16,9%) sowie Beauty- oder Pflegeprodukte (16,1%). Jede:r Zehnte wählt herzhafte Snacks für die Beschenkten aus.
Männer verschenken häufiger Nüsse, Frauen eher Kosmetik oder kleine Accessoires.

7. Weihnachtszeit ist Backzeit

Die Mehrheit backt zu Weihnachten. Jede:r Vierte hatte Ende November bereits etwas Weihnachtliches gebacken, jede:r Dritte plant noch zu backen. Einige sind noch unentschlossen, 17,9% möchten in diesem Jahr nicht backen.
Frauen und Eltern backen häufiger als Männer oder Befragte ohne Kinder. Unter den Baby Boomern ist der Anteil derjenigen, die nicht backen, am höchsten.

8. Das kommt in diesem Jahr aus der Weihnachtsbäckerei

Bei den diesjährigen Bäcker:innen liegen Plätzchen und Kekse mit 77,3% klar vorn und sind für viele das klassische Weihnachtsprojekt. Kuchen und Torten stehen bei 28,4% der Befragten auf dem Plan, 17,9% wagen sich an Lebkuchen oder Printen. Auch herzhaftes Gebäck (15%) und Christstollen (12,6%) werden in einigen Haushalten selbst gebacken und zeigen, wie vielfältig die weihnachtlichen Back-Traditionen sind.

9. Der Einfluss gestiegener Schokoladen-Preise auf die Einkäufe zu Weihnachten

Obwohl sich der Kakaopreis seit Jahresbeginn deutlich reduziert hat, bleiben die Schokoladenpreise stabil hoch.
Diese Preissteigerung nehmen die meisten Einkaufenden deutlich wahr (79,2%). Nur 5% haben das Gefühl, Schokolade sei im Vergleich zum Vorjahr günstiger geworden. Etwa jede:r Zehnte achtet nicht auf die Preisentwicklung.

Preissteigerungen drücken auf die Kaufbereitschaft

Bei denjenigen, die die Preissteigerung wahrnehmen, zeigt sich ein klarer negativer Einfluss auf die Kaufbereitschaft. Mehr als jede:r Zweite kauft weniger Schokolade. Jede:r Dritte reduziert den Konsum von Süßigkeiten insgesamt.
18,4% stellen Süßwaren nun häufiger selbst her, 13,5% greifen eher zu anderen Süßwaren.
Für 16,5% sind die gestiegenen Preise kein Anlass, den Schokoladenkonsum zu reduzieren.

Baby Boomer und Gen X, die die Preissteigerung besonders deutlich wahrnehmen, geben am häufigsten an, deshalb weniger Schokolade zu kaufen. Auch Eltern reduzieren ihren Schokoladenkauf häufiger als kinderlose Haushalte.

Dieagramm zeigt Einfluss gestiegener Schokoladenpreise auf das Kaufverhalten der Konsumenten.

10. Weihnachtsgeschenke werden 2025 vor allem online gekauft

Der Onlinehandel ist 2025 der wichtigste Kanal für den Geschenkekauf (38,9%). Rund ein Drittel kauft Weihnachtsgeschenke sowohl online als auch offline. Für etwa jede:n Fünften ist der stationäre Handel der wichtigste Anlaufpunkt. 6,4% der Befragten kaufen in diesem Jahr keine Geschenke.

Zwar kauft die Mehrheit der Gen Z ihre Geschenke online, jedoch erledigt etwa jede:r Vierte den Geschenkekauf überwiegend offline (26,2%). Der stationäre Handel as alleiniger POS ist damit für die Gen Z häufiger der wichtigste Kanal als für die Baby Boomer (20,9%). Etwa jede:r Zehnte der Baby Boomer kauft 2025 keine Geschenke.

Männer kaufen Geschenke häufiger ausschließlich offline als Frauen (23,5% gegenüber 16,7%). Eltern kaufen überdurchschnittlich häufig online (47,4%).

11. Weihnachtseinkauf bleibt für viele ein Stressfaktor

Steht die Weihnachtszeit für Besinnlichkeit und Gemütlichkeit, ist der Weihnachtseinkauf für die Mehrheit ein Stressfaktor (62,6%). Dies gilt besonders für Eltern. Nur 12,9% empfinden den Weihnachtseinkauf als gar nicht stressig. Baby Boomer sind die ausgeglichenste Altersgruppe: Etwa die Hälfte bewertet den Weihnachtseinkauf als eher stressig oder eher nicht stressig.

Was macht den Weihnachtseinkauf so stressig?

Der größte Auslöser von Stress ist der Andrang auf die Geschäfte (64,2%). 44,9% fühlen sich durch hohe Preise und Kosten gestresst. Rund jede:r Dritte nennt Zeitmangel oder Termindruck sowie fehlende oder schwierige Geschenkideen als Stressfaktor. Etwa jede:r Vierte fühlt sich durch zu viel Werbung oder Reizüberflutung gestresst, jede:r Fünfte durch fehlende oder ausverkaufte Produkte. Aber nicht nur im Geschäft löst das Weihnachtsshopping Stress aus. Unübersichtliche Online-Angebote erschweren laut 11,2% einen entspannten Einkauf.

Während für ältere Generationen vor allem der Andrang im Geschäft ein Stressfaktor ist, nennt die Gen Z am häufigsten hohe Preise.
Werbung und Reizüberflutung führen vor allem bei Baby Boomern und Männern zu Stress. Frauen nennen dagegen häufiger volle Geschäfte, Zeitmangel und hohe Kosten.

Diagramm zeigt Stressfaktoren beim Weihnachtseinkauf.

12. Jede:r Vierte hat vor dem Dezember eine Weihnachtswerbung positiv wahrgenommen

Für drei Viertel der Befragten ist Ende November noch keine Weihnachtswerbung positiv aufgefallen. Je jünger die Befragten sind, desto eher bleibt eine Weihnachtskampagne positiv im Gedächtnis. Bei der Gen Z sind es 30,8%, bei den Baby Boomern nur 17%.

TV Werbung bleibt am häufigsten positiv im Gedächtnis

Etwa die Hälfte derjenigen, die sich positiv an eine Weihnachtswerbung erinnert, hat sie im TV gesehen (47,1%). Auch Social Media (43,2%) und In-Store Werbung (40,5%) zeigen positive Wirkung. Streaming Plattformen werden von 28% genannt, Zeitungen oder Magazine erreichen 21% und Audio-Formate wie Podcasts oder Radio 12,5%.

13. Viele Geschenke liegen frühzeitig unterm Baum

Ähnlich wie bei den Black Week Angeboten, dem Adventskalender Kauf und auch dem weihnachtlichen Backen sind auch bei der Geschenkeplanung viele früh dran. Die Hälfte der Befragten hatte am zweiten Adventswochenende bereits alle Geschenke organisiert.
Jede:r Zehnte gibt an, in diesem Jahr keine Geschenke zu kaufen. Die verbleibenden 42% stehen noch vor der Geschenkeauswahl.
Im Generationenvergleich sind die Millennials am häufigsten früh dran (56,3%).

14. Der Geschenkezähler: Jede:r Dritte beschenkt mindestens sechs Personen

Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Schenkens. Dabei wird gern an mehrere Menschen gedacht. Jede:r Zweite beschenkt zwei bis vier Personen, 41,3% sogar fünf oder mehr. Nur jede:r Zehnte beschenkt eine Person.
Millennials haben am häufigsten die längste Geschenkeliste: 41,4% von ihnen beschenken sechs oder mehr Personen. Die Gen Z hat häufiger als andere Generationen eher kleinere Geschenklisten mit bis zu drei Personen.
Im Geschlechtervergleich zeigt sich, dass Frauen deutlich häufiger eine große Gruppe (6+ Personen) beschenken als Männer (39,8% gegenüber 22,1%).

15.  Wen wir beschenken: Kinder ganz vorn, Haustiere und Self Gifting im Trend

Kinder gehören für die Mehrheit der Befragten fest zum Kreis der Beschenkten. Sechs von zehn Befragten planen, einem Kind oder Kindern etwas zu schenken (60,0%). Danach folgen der oder die Partner:in, die von mehr als der Hälfte beschenkt werden (55,6%). Auch die Eltern spielen eine wichtige Rolle. Knapp jede:r Zweite macht ihnen ein Geschenk (43,7%), gefolgt von anderen Verwandten, die von 38,2% bedacht werden. Freund:innen liegen im Mittelfeld. Etwa jede:r Dritte beschenkt sie zu Weihnachten (29,1%).

Besonders interessant ist der Blick auf Trends abseits der klassischen Geschenkgruppen. Fast jede:r Fünfte überrascht das eigene Haustier mit einem Geschenk (18,7%). Ein ähnlicher Anteil praktiziert Self Gifting: 16,6% machen sich selbst eine Freude, was den kontinuierlichen Trend zu persönlichen Belohnungen unterstreicht.

Außerhalb des engeren Kreises schenken 11,1% weiteren Personen etwas, Kolleg:innen werden von 10,1% berücksichtigt, und 7,6% planen eine Spende oder soziale Unterstützung.

Frauen beschenken ihre Eltern häufiger als Männer, 47,9% gegenüber 39,2%. Auch bei anderen Verwandten liegt der Anteil der Frauen höher, 42,1% gegenüber 34,3%. Haustiere werden ebenfalls häufiger von Frauen beschenkt, 22,2% gegenüber 15,0% bei Männern.

Diagramm zeigt, wen Deutsche 2025 beschenken.

16. Welche Geschenke 2025 besonders gern unter den Baum gelegt werden 

Gutscheine und Geschenkkarten gehören auch 2025 zu den beliebtesten Geschenkideen. Etwa ein Drittel der Befragten plant, sie zu verschenken (33,6%). Spiele, Bücher oder andere Unterhaltungsartikel liegen mit einem ähnlichen Anteil beinahe gleichauf (32,1%). Kleidung und Accessoires folgen dicht dahinter und werden ebenfalls von rund einem Drittel verschenkt (31,6%).

Ein gutes Viertel entscheidet sich für Beauty oder Wellness (26,0%). Elektronik landet mit einem Viertel der Nennungen (25,2%) ebenfalls weit oben. Schmuck spielt für rund jede:n Fünften eine Rolle (20,9%), gemeinsame Zeit für rund jede:n Sechsten (17,7%) und etwas Selbstgemachtes verschenken 16,8%, Erlebnisgeschenke wählen 10,7%.

Die Präferenzen beim Schenken unterscheiden sich deutlich zwischen den Generationen. In der Gen Z stehen Kleidung und Accessoires am häufigsten auf der Geschenkliste (27,5%), gefolgt von Schmuck (23,1%) sowie Spielen, Büchern und Unterhaltung und Gutscheinen, die jeweils von 22,3% gewählt werden. Gen Z zeigt die kleinste Varianz an Geschenkekategorien, während alle weiteren Generationen Geschenke aus mehreren Kategorien verschenkt. Bei den Millennials dominieren Spiele, Bücher und Unterhaltung (39,5%), dicht gefolgt von Gutscheinen (35,9%) und Kleidung oder Accessoires (36,7%). Bei der Gen X und den Baby Boomern zeigt sich ein ähnliches Muster. In beiden Gruppen liegen Gutscheine, Spiele sowie Kleidung klar auf den ersten Plätzen.

Im Geschlechtervergleich wählen Frauen am häufigsten Gutscheine, gefolgt von Spielen, Büchern und Unterhaltung sowie Kleidung oder Accessoires. Männer setzen dagegen am ehesten auf Schmuck, danach auf Gutscheine und Kleidung oder Accessoires. Frauen verschenken zudem deutlich häufiger etwas Selbstgemachtes als Männer, 21,6% gegenüber 11,3%.

Reality Check: Wie Wunschzettel und Geschenkeliste matchen

Der Abgleich mit den Wunschlisten aus Frage 2 zeigt ein klares Bild. Gutscheine passen in beiden Welten perfekt zusammen und liegen sowohl beim Wünschen als auch beim Schenken ganz vorne. Auch bei Kleidung und Elektronik liegen Wunsch- und Schenkquote nah beieinander. Überraschend ist, dass Unterhaltung, Beauty und Schmuck deutlich häufiger verschenkt werden, als sie gewünscht werden. Persönliche Geschenke wie Selbstgemachtes oder Erlebnisse treffen Wunsch und Wirklichkeit dagegen recht genau.

17. Geschenkebudget 2025: Die meisten geben ähnlich viel wie 2024 aus, Gen Z deutlich mehr

Die Mehrheit derjenigen, die Geschenke kaufen, plant ein ähnliches Budget ein wie im Vorjahr. 55,5% gehen von gleichbleibenden Ausgaben aus. Jede:r Dritte gibt an, in diesem Jahr mehr Geld für Geschenke einzuplanen (30,5%). 14% möchten weniger ausgeben.

Im Generationenvergleich fällt besonders die Gen Z auf. Fast jede:r Zweite dieser Altersgruppe rechnet mit steigenden Ausgaben für Geschenke (46,3%). Baby Boomer planen dagegen häufiger, weniger auszugeben. 18,4% von ihnen möchten ihr Geschenkbudget im Vergleich zum Vorjahr reduzieren.

18. Was neben Geschenken noch im Einkaufswagen landet

Auch abseits der Geschenke wird für die Feiertage eingekauft. Am häufigsten landen Lebensmittel im Einkaufswagen, 65,4%. Süßigkeiten und Gebäck folgen mit 59,4%. Alkoholfreie Getränke werden von 38,7% gekauft, alkoholische von 31,2%. Fast ein Drittel besorgt Weihnachtsdekoration, 29,4%. Kleidung oder Accessoires spielen für 19,8% eine Rolle und 15,8% greifen zu Party- oder Feierartikeln.

Die Generationen setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Alkoholische Getränke werden von der Gen X deutlich häufiger gekauft als von anderen Altersgruppen, 38,9%. Kleidung ist umso beliebter, je jünger die Befragten sind. Ein Viertel der Gen Z kauft Kleidung oder Accessoires für die Feiertage, bei den Baby Boomern sind es 13%. Auch Party- und Feierartikel sind vor allem bei jüngeren Generationen gefragt.

19. Wie sich das Kaufverhalten verändert: Mehr Angebote, mehr Eigenmarke, weniger Deko

Über alle Kategorien hinweg zeigt sich ein gemeinsamer Trend: Konsument:innen achten dieses Jahr stärker auf Angebote und Rabatte und greifen häufiger zu Eigenmarken. Premium oder Bio spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Gleichzeitig kaufen viele bestimmte Kategorien seltener als im Vorjahr, vor allem Produkte rund um Dekoration und Feiern. Ein erhöhter Rückgang zeigt sich dort besonders deutlich.

Wie sich die Kategorien im Weihnachtswarenkorb verändern
Lebensmittel für das Weihnachtsessen

Bei Lebensmitteln zeigt sich ein klarer Preis-Fokus. 28,7% achten stärker auf Rabatte und 21,5% greifen häufiger zu Eigenmarken. Premium oder Bio spielt bei 10,4% eine größere Rolle als im Vorjahr. 18,2% behalten ihr bisheriges Kaufverhalten bei.

Süßigkeiten und Gebäck

Auch bei Süßwaren rückt der Preis stärker in den Mittelpunkt. 31,9% achten vermehrt auf Angebote, 19,4% greifen häufiger zu Eigenmarken. 12,4% kaufen weniger, was diese Kategorie zu einer der stärker rückläufigen macht.

Alkoholische Getränke

Bei alkoholischen Getränken fällt der Rückgang deutlicher aus. 17,8% kaufen weniger als im letzten Jahr. Gleichzeitig bleibt die Kategorie stabil, da 25,5% ihr Kaufverhalten nicht verändern. Rabatt-orientierung spielt mit 24,5% ebenfalls eine wichtige Rolle.

Alkoholfreie Getränke

Bei alkoholfreien Getränken ist der Preis ebenfalls ein wichtiger Treiber. 25,7% achten stärker auf Angebote, 16,9% greifen häufiger zu Eigenmarken. Der Rückgang ist moderater als bei alkoholischen Getränken, 11,2%. Mit 27,3% bleibt die Kategorie am häufigsten unverändert.

Kleidung und Accessoires

In dieser Kategorie zeigt sich ein verstärktes Augenmerk auf den Preis. 25,9% achten stärker auf Rabatte und 13,9% greifen häufiger zu Eigenmarken. Gleichzeitig kaufen 11,0% häufiger Markenprodukte als im Vorjahr.

Weihnachtsdekoration

In der Kategorie Weihnachtsdeko zeigt sich ein deutlicher Sparkurs. 22,4% kaufen weniger, 25,4% achten stärker auf Rabatte. Gleichzeitig bleibt die Kategorie für viele stabil. 27,0% verändern ihr Kaufverhalten nicht.

Party und Feierartikel

Party und Feierartikel zeigen den stärksten Rückgang. Ein Viertel kauft weniger (25,0%). Preisfaktoren bleiben entscheidend. 20,5% achten stärker auf Rabatte und 11,3% greifen häufiger zu Eigenmarken.

20. Wintergetränke 2025: Kakao dominiert, Glühwein bleibt Tradition

Für viele gehört ein warmes Getränk in der Hand eindeutig zur Weinterzeit. Am häufigsten greifen die Befragten zu Kakao oder heißer Schokolade. Etwa jede:r Zweite nennt diesen Klassiker als typisches Wintergetränk (49,6%). Glühwein oder alkoholischer Punsch folgen mit 44,8% dicht dahinter und zeigen, dass Alkohol trotz allgemein sinkendem Konsums zur Weihnachtszeit weiterhin einen festen Platz hat.

Tee gehört für viele ebenfalls dazu. 35,7% trinken spezielle Winter- oder Weihnachtseditionen, während klassischer Tee für 26,5% zur Saison zählt. Alkoholfreier Punsch oder Kinderpunsch liegt bei 31,7%. Auch andere warme Getränke finden Anklang. 18,1% nennen Alternativen wie Chai Latte, und heiße Varianten moderner Aperitifs, etwa Hot Aperol, gehören für 9,2% zur Winterzeit.

Saisonale Heißgetränke begeistern vor allem Frauen

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind deutlich. Frauen greifen deutlich häufiger zu Kakao oder heißer Schokolade als Männer (58,1% gegenüber 39,8%). Auch spezielle Winterteesorten liegen bei ihnen höher im Kurs (40,8% gegenüber 29,9%). Männer entscheiden sich dagegen häufiger für Wein oder Bier (30,9% gegenüber 20,0%).

Wer trinkt was? Wintergetränke nach Generationen

Jüngere Generationen greifen im Winter häufiger zu süßen Getränken wie Kakao oder modernen Heißgetränken, während Baby Boomer diese deutlich seltener mit der Weihnachtszeit verbinden. Glühwein gewinnt dagegen mit zunehmenden Alter an Bedeutung und gehört für die Hälfte der Baby Boomer fest zur Saison. Wein und Bier zeigen ein ähnliches Muster und sind vor allem bei den älteren Generationen etabliert.

21. Auf dem Weihnachtsmarkt: Tassen brav abgegeben oder heimlich mitgenommen?

Viele Weihnachtsmärkte setzen inzwischen auf besondere Tassen, limitierte Motive oder jährlich wechselnde Editionen. Und mit einem überschaubaren Pfandbetrag wirkt die Tasse für einige wie ein kleines Souvenir zum Mitnehmen. Trotzdem geben die meisten ihre Glühweintasse am Ende wieder ab und holen sich ihr Pfand zurück (57,5%). Doch 13,3% nehmen die Tasse bewusst mit nach Hause. Rund jede:r Zehnte holt sich zwar kein Pfand zurück, lässt die Tasse aber auf dem Weihnachtsmarkt.

Im Generationenvergleich holen Baby Boomer am zuverlässigsten ihr Pfand zurück. Millennials und die Gen X sind dagegen am ehesten bereit, die Tasse absichtlich mitzunehmen.

Wie hoch muss das Pfand sein, damit die Glühweintasse zurückkommt?

Die meisten Besucher:innen bringen ihre Glühweintasse bereits bei einem Pfand unter drei Euro  zuverlässig zurück. Rund 65% nennen diesen Bereich als Schwelle, ab der sich das Zurückgeben für sie lohnt. Fast ein Drittel ist besonders preisbewusst und würde die Tasse schon für bis zu einem Euro zurückbringen. Doch es gibt auch eine kleine Gruppe: 17,6% geben an, erst ab 5 Euro oder mehr sicher zum Stand zurückzukehren. Ein höherer Pfandbetrag wirkt also, doch für die letzten Souvenir-Fans braucht es echte Überzeugungskraft.

Wie viel Pfand stoppt den bewussten Tassenschwund? 

Bei denjenigen, die Glühweintassen bewusst mitnehmen, zeigt sich ein klarer Schwellenwert. 16,4% würden bereits bei einem Pfand von bis zu 2 Euro, von einer bewussten Mitnahme absehen. Erst bei einem Pfand zwischen 2 und 3 Euro beginnen 28,4% zu zögern. Weitere 17,2% würden erst bei 3 bis 3,99 Euro zurückgeben. Bemerkenswert ist jedoch die letzte Gruppe: 26,1% geben an, dass sie ihre Tasse erst ab 5 Euro oder mehr sicher zurückbringen würden.

22. Kunstbaum vorne, Lichterketten überall: Weihnachtsdeko 2025

Lichterketten und Kerzen gehören für viele fest zur Weihnachtszeit. 60,8% dekorieren damit ihr Zuhause. Figuren und Dekoartikel folgen mit 43,5%. Beim Weihnachtsbaum setzt sich in diesem Jahr ein klarer Trend ab: Künstliche Bäume sind beliebter als echte: 34,3% greifen zu einem künstlichen Baum, während 29,2% einen echten aufstellen. Selbst gebastelte Deko spielt für 27,5% eine Rolle, Naturmaterialien wie Tannenzweige für 21,5%. 13,8% dekorieren in diesem Jahr gar nicht.

Generationen setzen unterschiedliche Akzente. Echte Weihnachtsbäume sind vor allem bei den Millennials beliebt (34,4%), während die Gen X am häufigsten einen künstlichen Baum verwendet (39,1%). Lichterketten und Kerzen spielen besonders bei der Gen X und den Baby Boomern eine zentrale Rolle. Naturmaterialien kommen eher in älteren Zielgruppen zum Einsatz. Figuren und Dekoartikel sind bei der Gen Z deutlich unbeliebter als bei anderen Generationen. Sie ist auch die Gruppe, die am häufigsten gar nicht dekoriert.

Zwischen den Geschlechtern zeigen sich nur wenige Unterschiede. Frauen nutzen häufiger Lichterketten oder Kerzen und greifen öfter zu Figuren und klassischen Dekoelementen wie Nussknackern.

23. Was zu Weihnachten auf den Tisch kommt: Klassiker behaupten sich, neue Favoriten rücken nach

Wenn es um das Weihnachtsessen geht, bleibt Deutschland seinen Traditionen treu. Für 41,3% gehört ein festliches Weihnachtsmenü zu Heiligabend, dicht gefolgt von dem Klassiker Kartoffelsalat mit Würstchen (31,7%). Raclette schafft es mit 20,4% auf Platz drei und ist damit fester Bestandteil vieler moderner Weihnachtstafeln. 19,7% kochen etwas ganz anderes, 15,1% setzen auf ein Buffet. Fingerfood oder Snacks (13,1%), Fischgerichte (12,9%) sowie Pasta oder Ofengerichte (11,1%) ergänzen das kulinarische Spektrum. Fondue (9,7%) und vegetarische Gerichte (8,3%) spielen eine kleinere, aber wachsende Rolle.
Dass Klassiker weiterhin dominieren, zeigt ein Blick auf die Generationen. Baby Boomer feiern Heiligabend so traditionell wie keine andere Gruppe. Die Hälfte serviert ein festliches Menü (50,3%) und fast ebenso viele Kartoffelsalat mit Würstchen (47,6%). Millennials und die Gen X hingegen prägen einen deutlichen Trend. Sie sind die „Raclette Generation“, denn rund jede:r Vierte entscheidet sich für das gemeinsame Schmelzen und Brutzeln.

Die Gen Z bricht mit vielen Essgewohnheiten der Älteren. Kartoffelsalat zählt bei ihnen am seltensten zu den Favoriten, dafür greifen sie häufiger zu Ofengerichten, Pasta oder Fingerfood. Auch vegetarische Gerichte sind besonders bei der Gen Z und den Millennials gefragt. Buffets verlieren mit steigendem Alter an Attraktivität, während jüngere Zielgruppen sie als flexible Option schätzen.

24. So plant Deutschland die Feiertage: Zwischen Familie, Friendsmas und Entspannung

Für viele steht Weihnachten ganz im Zeichen der Familie. 63,6% planen, Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen. 43,2% möchten kochen oder backen und 38,0% dekorieren ihr Zuhause für die Feiertage. Rund ein Drittel freut sich auf den Geschenkeaustausch (34,3%).
21,9% planen ein ruhiges Fest allein oder zu zweit. Ein ähnlicher Anteil feiert Friendsmas mit Freund:innen (18,4%). 16,8% laden selbst ein oder übernehmen die Gastgeberrolle. 8,6% verreisen über die Feiertage und 5,3% feiern Weihnachten nicht.
Die Generationen setzen unterschiedliche Akzente. Die Gen Z verbringt seltener Zeit mit der Familie als andere Altersgruppen. Etwa jede:r Zweite der jüngsten Generation feiert im Familienkreis (48%), bei den Millennials sind es dagegen 70,3%. Baby Boomer verbringen Weihnachten am häufigsten ruhig und entspannt. Die Gen X kocht oder backt am häufigsten von allen Generationen.

Im Geschlechtervergleich zeigt sich ebenfalls ein Muster. Frauen verbringen häufiger Zeit mit der Familie, tauschen eher Geschenke aus, dekorieren öfter und kochen oder backen häufiger zu den Feiertagen. Männer entscheiden sich etwas häufiger dafür, es ruhig angehen zu lassen.

Gottesdienst an Weihnachten? Mehrheit bleibt fern

Ein Weihnachtsgottesdienst gehört für viele nicht mehr selbstverständlich zum Weihnachtsfest. 14,4% planen, auf jeden Fall hinzugehen, weitere 17,3% halten es für wahrscheinlich. Die Mehrheit hingegen bleibt eher fern. 35,2% geben an, eher nicht teilzunehmen, und ein Drittel schließt einen Gottesdienstbesuch vollständig aus (33,2%). Damit entscheidet sich rund die Hälfte der Befragten klar gegen einen kirchlichen Besuch an Weihnachten.

Die Gen Z zeigt die höchste Bereitschaft, einen Gottesdienst zu besuchen. 36,2% können sich (eher) vorstellen, einen Gottesdienst zu besuchen. Bei den Millennials und der Gen X fällt die Zustimmung dagegen deutlich geringer aus. Beide Gruppen sagen am häufigsten „Eher nein“ oder „Nein, auf keinen Fall“. Baby Boomer sind die am wenigsten festgelegte Generation und scheinen noch nicht final entschieden zu haben. 

Männer zeigen eine etwas höhere Bereitschaft, einen Gottesdienst an Weihnachten zu besuchen als Frauen. 


Die Türchen werden nach und nach geöffnet, die Vorfreude wächst. Die diesjährigen Weihnachtsinsights zeigen klar, wie stark Rituale, Stimmungen und das Einkaufserlebnis die Entscheidungen in der Adventszeit prägen. Wer versteht, wann und warum Konsument:innen zugreifen, kann in dieser Phase der Erwartung echte Nähe aufbauen.

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